Fuchs: Hexenverfolgung an Ruhr und Lippe


Fuchs: Hexenverfolgung an Ruhr und Lippe

Artikel-Nr.: ArdFRG8

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Ralf-Peter Fuchs:

Hexenverfolgung an Ruhr und Lippe.

Die Nutzung der Justiz durch Herren und Untertanen

Forum Regionalgeschichte 8

Münster 2002, Paperback

Es klingt heute befremdlich, aber das Thema der frühneuzeitlichen Hexenverfolgung war in verschiedenen Städten des Ruhrgebiets einmal so etwas wie ein historischer "Erfolgsschlager". Noch heute wirden die Arbeiten von Heimatforschern nach, die dazu beigetragen haben, dass sich in der Bevölkerung viele Fehlinformationen erhalten haben: Noch immer ist zum Beispiel die Meinung verbreitet, dass der Prozess gegen den Wittener Bauern Arndt Bottermann der "letzte Hexenprozess" gewesen sei.

Das Buch zeichnet auf der Grundlage von Archivmaterial nach, was wir heute über die Prozesse in Essen, Rellinghausen, Dortmund, Recklinghausen und weiteren Orten definitiv wissen. Zum ersten Mal wird dabei systematisch auch die Überlieferung des Reichskammergerichts einbezogen. Nachgezeichnet werden die jeweiligen örtlichen Bedingungen und Hintergründe für Wasserproben, Prozesse und Hinrichtungen. Damit ist es möglich, die Hexenverfolgungen des Ruhr-Lippe-Raumes in den Gesamtkontext der Verfolgunen im Alten Reich einzuordnen.

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